Judo  柔道

Judo ( gesprochen: dschuu-do ) ist eine japanische Form der Kampfkunst die inzwischen weltweit als Kampfsport bekannt geworden ist. Gegründet wurde dieser Stil von Kanō Jigorō. Kanō – Sensei hatte die Lehrerlaubnis im Tenjin Shin’yō-ryū Jūjutsu und lernte Kitō-ryū Jūjutsu. 1882 eröffnete er sein eigenes Dojo. Anfangs wurde er noch von seinem Kitō-ryū Lehrer unterstützt, da er selbst erst 1884 seine Lehrerlaubnis im Kitō-ryū erhielt. Dieses Dojo wurde als Kōdōkan bekannt, Kanōs Stil folglich als Kōdōkan Jūdō.
Der Name Jūdō wurde anstatt von Jūjutsu gewählt um sich von den anderen Stilen etwas hervorzuheben, aber auch um zu zeigen, dass die Ideen dieses Stils nicht nur im Kampf, sondern auch im restlichen Leben angewandt werden können.

Zu dieser Zeit wurde beim Randori im Judo noch ausgiebig von Tritten und Schlägen Gebrauch gemacht. Es gibt schriftliche Belege von Kanō – Sensei, in denen er sich über die Risiken der weit vorgebeugten Kampfhaltung ( zu offen für Tritte ) auslässt. Auch waren Training mit kleinen Waffen durchaus Teil des Lehrplans, und alle wurden angehalten sich mit anderen Waffen, insbesondere der Schwertkunst vertraut zu machen.

Judo hat Wurftechniken, Hebeltechniken, Würgetechniken, Kontroll- und Haltetechniken und Schlag- und Tritttechniken (anteilig mit Waffen). Wissen über Wiederbelebung und verwandte Themen sind ebenfalls Teil des klassischen Judo Lehrplans.
Im Judo Wettkampf sind nur ein kleiner Teil dieser Techniken erlaubt. Leider werden dadurch in vielen Wettkampf orientierten Schulen auch nur die Wettkampftechniken gelehrt.

Der Weg zum Wettkampfsport

Die ersten gut dokumentierten Judo Wettkämpfe begannen 1884, die ersten formalen Regeln wurden 5 Jahre später, also 1889 verfasst. 1932 wurde Judo bei den Olympischen Spielen demonstriert. Allerdings war Herr Kanō nicht dafür Judo olympisch zu machen. Seiner Meinung nach wäre nur ein sehr kleiner Teil des Judo, nämlich das “freie Üben” ( Randori ) überhaupt als Sport geeignet. Er hat sich dafür ausgesprochen, dass Judo frei sein sollte. Frei von politischen und sportlichen Interessen.

Bei den Olympischen Spielen in Tokyo im Jahre 1964 wurde Judo als Disziplin für Männer aufgenommen. 1988 wurden Judo für Frauen demonstriert und 1992 offiziell aufgenommen. Ebenfalls seit 1988 ist Judo auch bei den Paralympischen Spielen dabei.

Masanori Fukami demonstriert Judo:

Südliches Praying Mantis Kung Fu

Ich möchte diesen Teil damit beginnen, mich schon im Vorfeld für Fehler und Ungenauigkeiten zu entschuldigen. Mein Wissen über diesen Stil ist extrem begrenzt. Ich habe ihn bei Meister YouTube kennengelernt und war fasziniert – von da habe ich dann Recherchen im Netz betrieben, aber dies führt natürlich zu bestenfalls oberflächlichen Wissen. Wenn ich also etwas falsches schreiben sollte, würde ich mich über einen Kommentar oder eine eMail freuen, damit ich diese Fehler beheben kann.

So, nach diesem langen Gefasel möchte ich erstmal dasVideo zeigen, durch das ich auf diesen Stil gekommen bin:

Südliches Praying Mantis oder der Südliche Gottesanbeterinnen Stil  ist eine chinesische Kampfkunst, die einen hohen Wert auf schnelle, kraftvolle Handtechniken aus kurzen Distanzen legt. Tritte werden eher selten benutzt und in der Regel wird nicht über Hüfthöhe getreten. Aber natürlich bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel.

Besonders erwähnenswert ist das Trapping der Arme des Gegners. Geschult durch spezielle Drills werden die Arme des Gegners gefangen und kontrolliert um Öffnungen für die eigenen Aktionen zu schaffen und gleichzeitig die Möglichkeiten des Gegners stark einzuschränken.

Die 4 großen Stile innerhalb des Südlichen Praying Mantis sind Chow Gar, Chu Gar, Iron Ox und Kwong Sai Jook Lum.

Keysi Fighting Method (KFM)

KFM ist ein recht junges System aus Spanien, das von Justo Diéguez Serrano und  Andy Norman gegründet wurde. Bekannt wurde es als der Kampfstil von Batman in den Filmen “Batman Begins” und “Batman: The Dark Knight.”

KFM zeichnet sich durch eine gute Körpermechanik und ein aggressives Vorgehen in den Nahkampf aus. Charakteristisch ist die “Denker” Haltung (Pensador) bei der die Hände seitlich an den Kopf gelegt werden, und Unterarme und Ellenbogen den Kopf sowohl schützen als auch als Waffen benutzt werden können.

Hier noch ein Video zu KFM in den Batman Teilen. Hier sieht man die Aktionen teilweise sogar noch besser als in dem oben verlinkten Promo Video, da auf hektische Kamera Aktionen verzichtet wurde: