Die meisten Leute sind “irgendwie” mit ihrer Figur/ Form zufrieden. Sicher, es gibt immer etwas das “besser” sein könnte. Und auch daran haben wir uns gewöhnt. Was bei einem halbwegs aktiven Lebensstil auch keine Problem ist.

Aber inzwischen sitzen viele Leute einen großen Teil des Tages. Auf der Arbeit, in der Schule. Vor dem Fernseher. Vor dem Computer, der Konsole oder dem Smartphone / iPad. Dadurch wird unser Lebensstil immer ruhiger.  Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer lassen nach, die extra Polster werden größer.

Bilder der Statuen von Herakles und Bacchus

Gebaut wie ein griechischer Gott - nur welcher?

Um das zu ändern, muss man einfach nur beschließen es zu ändern. Und dann entsprechend handeln.

Setz Dir ein Ziel. Sei es einen 5000m Lauf zu machen, an mindestens 3 Wettkämpfen in deiner Sportart teilzunehmen, 20 Klimmzüge zu machen, 1 Stunde Squash spielen zu können ohne am Ende auf den Knien  vom Spielfelf zu robben – egal was. Stell Dir vor, wie du dieses Ziel erreichst. Werde in Gedanken zu der Person, die all das bereits erreicht hat.

Und jetzt handle so, wie diese Person. Werde zu dieser Person.

Es ist deine Entscheidung.

Du kannst kurz 30 Liegestütze machen, oder doch lieber noch auf ein paar Webseiten browsen. Du kannst 20min Laufen gehen und dann etwas Dehnen und Duschen oder du schaust dir die Wiederholung irgendeiner Sendung im TV an. Du kannst den Aufzug oder die Rolltreppe nehmen, oder du gehst die Stufen hoch. Du kannst das riesige Stück Kuchen essen, oder darauf verzichten. Du kannst jede Strecke mit dem Auto fahren, oder du gehst möglichst viel zu Fuß. Und wenn du das Auto nimmst kannst du entweder lange kreisen um einen “guten” Parkplatz zu finden, oder du parkst absichtlich etwas weiter entfernt um etwas extra Bewegung zu haben. Du kannst dir Cola kaufen oder Wasser. Du kannst eine große Portion essen, oder doch nur eine kleine. Du kannst nen Pommes zu den Burgern bestellen, oder nen Salat. Oder nur einen Salat. Du kannst nach Hause kommen und erst mal auf die Coach fallen. Und dann zu müde sein, um noch ins Training zu gehen. Oder du gehst direkt ins Training. Die Zeit davor kann man entweder zur Wiederholung nutzen, oder man läuft ins Training anstatt das Auto zu nehmen.

Man kann am Wochenende faul im Bett liegen bleiben. Oder man steht auf und geht ins Schwimmbad. Oder läuft etwas. Macht Yoga. Übt Seilspringen. Klopft auf einen Boxsack ein. Macht Kniebeugen, Liegestütz und Klimmzüge. Man kann sich mit Freunden zum Burger-Schuppen verabreden. Oder man geht gemeinsam Badminton spielen.

Klar, das ist weniger bequem. Aber mit der Zeit wird das Gewohnheit. So wie alles. Und dann wunderst Du Dich über Fragen wie “Ich weiß gar nicht, wie du das alles schaffst – wie machst Du das?” – Denn für Dich ist das dann ganz normal. Natürlich gehst du morgens zum Joggen oder Schwimmen. Klar gehst du am Wochenende mit Freunden Sport machen. Und natürlich hast du ein tägliches kurzes Trainingsprogramm, dass du zusätzlich zum Training im Studio / Dojo / Verein machst. Einfach, weil Du Dich dafür entschieden hast.

Du hast Die Wahl. In jedem einzelnen Moment.

Für was entscheidest Du Dich?

 

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