Randori ist kein Wettkampf. Es ist eine Übungsform, bei der alle Beteiligten etwas lernen sollen.

Daher hier ein paar Tipps zu diesem Thema.

Lennys Tipps für besseres Randori

  • Übe ohne Ego. Versuch nichts zu beweisen.
  • Schlag früh ab. Schlag häufig ab. Randori ist eine Übungsform. Du solltest 30-60 Minuten am Stück üben können. Wenn dein Gegenüber einen Hebel- oder Würgegriff  “drin” hat, dann klopf ab.
  • Beweg dich locker, versuche nicht zu sperren
  • Versuche jeden Wurf wirklich zu werfen. Gewöhn Dir nicht an halbe Würfe zu machen
  • Wenn Dein Gegenüber sauber im Wurf drin ist, dann geh mit und versuche am Boden einen Vorteil zu erhaschen (oder versuche durch Technik dem Niederwurf zu entgehen). Sperren ist zu vermeiden.
  • Übe auch Techniken, die du nicht so gut kannst. Denn nur so wirst du besser.
  • Versuch nichts zu beweisen. Übe ohne Ego.
  • Beweg dich die ganze Zeit. Am Stand oder am Boden, ganz egal. Wenn eine Technik keinen Erfolg bringt, dann geh direkt in die nächste. Eine Technik die nicht funktioniert ist kein Misserfolg, sondern immer nur der Ausgangspunkt für die nächste Technik. Versuche zu erkennen, warum eine Technik nicht funktioniert, damit du daran in Zukunft arbeiten kannst.
  • Versuche möglichst aufrecht zu stehen und halte deinen Schwerpunkt zwischen den Beinen
  • Behalte die Ellenbogen im  Bodenkampf nahe am eigenen Körper
  • Im Bodenkampf geht es generell gesehen um Raum. Die Person in der Defensive versucht Raum zu schaffen, die Person in der Offensive versucht den Raum eng zu machen
  • “Position before Submission” bring dich in eine gute Position bevor du versuchst den Partner zur Aufgabe zu bringen
  • Auch sehr wichtig: Übe ohne Ego. Versuch nichts zu beweisen.
  • Beginn das Randori aus unterschiedlichen Positionen, auch solchen, die für dich nachteilig sind, damit du dich daran gewöhnst. Dies gilt im Stand und am Boden.

Diese Liste ist sicher nicht vollständig. Wenn Du noch gute Ideen hast, immer her damit. 😉

Viel Spaß im Training!