Mit diesem Artikel weihe ich die neue Kategorie “Fime” ein. Und ehrlich gesagt, hätte ich mir kaum einen besseren Film wünschen können.

Ich hatte das Vergnügen bei einer Pressevorführung dieses Films dabei sein zu können, und kann euch daher schon vor Filmstart etwas darüber berichten.

Die Story des Films ist schnell erzählt: Eine Gruppe von Söldnern (angeführt von Stallone) sollen einen kleinen Auftrag durchführen. Natürlich kommt es, wie es kommen muss, und der Bösewicht des Films ( van Damme) macht diesen kleinen Auftrag deutlich komplizierter. Und ab dann sind alle unterwegs um (im wahrsten Sinne) die Welt zu retten.

In diesem Film hat die Story nur einen einzigen Zweck: Grund und Gelegenheit für Action zu bieten. Jede Menge Action. Unterbrochen durch den einen oder anderen coolen Spruch.

http://www.youtube.com/watch?v=kkmvaVWo6oc

Den größten Teil des Films bin ich mit einem dicken Grinsen im Kinosessel gehockt. Es gelingt diesem Film jedem der Darsteller “sein Ding” durchziehen zu lassen. Die Kampfszenen von Jet Li könnten genau so in einem seiner Filme enthalten sein, an anderer Stelle fühlt man sich an den Transporter erinnert, Schwarzenegger und Willis hauen sich die Einzeiler nur so um die Ohren und van Damme darf seinen “Signature Move” ausführen (und erinnert in einer Szene auch stark an den Bösewicht, den er in Karate Tiger gespielt hat). Norris nimmt die “Chuck Norris Facts” auf den Arm und trägt im Film den Namen einer seiner alten Figuren.

Die Action ist stellenweise knallhart. Mit Kunstblut und Splattereffekten wird nicht gespart, was teilweise im starken Kontrast zum 80er Jahre Flair anderer Actionszenen steht.

Für mich ist der zweite Teil der Expendables deutlich besser als der erste. Wer Actionfilme mag sollte sich diesen Film definitiv im Kino ansehen, denn ein paar Szenen sollte man wirklich auf einer großen Leinwand und mit der passenden Soundanlage genießen.

Wie auch der erste Teil ist es ein Actionkracher mit Kampfsporteinlagen, wobei im zweiten Teil die Martial Arts deutlich besser in Szene gesetzt werden, was den Film für Kampfsportler deutlich interessanter machen dürfte

Fazit: Für Action- und Kampfsportliebhaber ein absolutes Muss. Gehirn am Eingang abgeben und den Film genießen.