1. Bleib in Deinem Wohlfühlbereich. Geh nicht ins Training, wenn Dein Tag zu stressig war, oder wenn Du etwas müde bist. Wahrscheinlich wärst Du eh nicht in der Lage, in diesem Zustand viel zu lernen. Da ist eine Fertigpizza vor der Glotze wirklich die bessere Wahl.
    Zen Garten, fotografiert von beketchai
  2. Streng Dich nicht zu sehr an. Du kannst sicher irgendwie durchs Training kommen, ohne zuviele dieser anstrengenden Übungen zu machen. Und wenn man das eh nicht so gut kann, dann braucht man das ja auch nicht so sehr üben.
  3. Bleib bei dem, was Du kennst. Andere Stile sind eh nicht so gut, wie der, den Du gerade trainierst. Schau Dir aus dem Grund auch keine YouTube Videos von anderen Stilen an, lies keine Bücher, geh nicht zu stiloffenen Seminaren und mach kein CrossTraining.
  4. Dieses ganze Gerede über Werte, wie Respekt, Disziplin, Aufmerksamkeit, Bescheidenheit, etc. ist nichts an dem man sich jeden tag orientieren sollte.
  5. Das Training im Dojo ist absolut ausreichend. Trainiere nicht daheim, mach kein zustätzliches Training im Kraft-, Ausdauer-, Akrobatik- oder Beweglichkeitsbereich.
  6. Stell keine Fragen. Wenn einem etwas nicht klar ist, ist es besser nicht zu fragen. Irgendwann wird man es entweder verstehen, oder einsehen, dass das “halt einfach so ist”, auch wenn man es selbst nicht nachvollziehen kann.
  7. Trainiere nicht, oder nur wenig mit Waffen. Und wenn, dann nur gegen genau den einen Angriff, für den eine bestimmte Technik gedacht ist. Und wenn die Technik nicht funktioniert, dann ändere den Angriff so lange, bis sie funktioniert – denn es kann ja nur am Angreifer liegen, richtig?
  8. Informiere Dich nicht über Deinen Stil. Alles, was Du wissen musst, wirst Du schon im Training erfahren.
  9. Hinterfrage nie, was Du liest, oder Dir jemand sagt. Die anderen werden schon wissen worüber sie reden und schreiben. Ganz besonders, wenn sie einen (oder mehrere) hohe Dan Graduierungen haben, einen schicken Titel vorweisen können oder gar aus Asien kommen.
  10. Bleib bei Deinen Gewohnheiten. Du hast Dich an sie gewöhnt, und sich jetzt noch zu ändern, wäre eh quasi unmöglich. Etwas neues zu probieren, ist auch viel zu riskant. Was wenn man das beim ersten Mal gar nicht perfekt kann? Lieber bei den Dingen bleiben, die man kennt. Und sie so machen, wie man sie schon immer gemacht hat.Foto von Hanteln

 

Wenn Du Dich an diese einfachen Regeln hälst, dann wirst Du garantiert immer ein durchschnittlicher Kampfsportler bleiben.

 

 

Warnung: Solltest Du beschliessen, Dich nicht an sie zu halten, dann lernst Du evtl. neue Dinge dazu, oder wirst besser.