Letztes Wochende hatten wir Mr. Lee Wedlake für einen Lehrgang bei uns im Dojo. Eigentlich wollte ich hier ein paar kurze Worte zu Mr. Wedlake schreiben (für die, die ihn nicht kennen), aber die Liste wurde extrem lang. Daher verweise ich hier auf seine eigene Webseite zu dem Thema- About Lee Wedlake.

Mr. Wedlake gehört zu den Personen, die ihre Schüler dazu anhalten Fragen zu stellen. Und auch nach besseren Antworten zu suchen, wenn nötig. Eine der Stunden hatte das Thema “Formentraining für Wettkämpfe.”  Eine der Dinge, die ich interessant fand, war das Mr. Wedlake nach dem Wettkampf stehts die Kampfrichter nach ihrer Meinung gefragt hat.

“Was kann ich besser machen?”

“Welche Fehler sind Ihnen aufgefallen?”

“Hat Sie irgendwas gestört?”

Klingt im ersten Moment ganz vernünftig. Doch wie oft machen wir das? Ich bin mir gerade nicht sicher, wann ich das letzte mal meinen Trainer aktiv gefragt habe, was ich ändern sollte. Oder wo meine Schwachpunkte sind. Wenn er mich korrigiert tue ich mein Mögliches die Hinweise umzusetzen, das ist klar. Aber es ist glaube ich schon eine Weile her, dass ich konkret nachgefragt habe.

Heute bekomme ich den “Beginning BJJ” Newsletter von Stephan Kesting (der sich übrigens nicht nur für Einsteiger ins BJJ lohnt ) und das Thema ist “Ask and you shalt recieve” – “Fragt und euch wird gegeben werden”.

Er schlägt vor euren Trainer und euren Trainingspartnern folgende Fragen zu stellen:

“Woran sollte ich arbeiten?”
“Mache ich irgendwelche offensichtliche Fehler?”
“Was sollte ich anders machen?”

Nun, ich bin ja nicht immer der Schnellste, aber wenn 2 Top-Leute mir innerhalb weniger Tage quasi den gleichen Ratschlag geben, dann merke sogar ich, dass da etwas wahres dran sein muss.

Und da ich solche Erkenntnisse schlecht für mich behalten kann, hab ich direkt einen kleinen Blogeintrag geschrieben.