Foto: Steven Yeh

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Man hat immer mal wieder einen Durchhänger. Fragt sich, evtl. warum man noch dabei bleiben soll und was es noch neues zu entdecken gibt.

1. Gürtel sind nicht alles

Für die Leute, die in einer KK mit bunten Bauchbinden unterwegs sind, wedelt der nächste Gürtel oft wie die berüchtigte Karotte am Haken vor der Nase. Aber diese verliert irgendwann ihren Reiz. Dann sollte man sich klar machen, dass es auch viele körperliche Aktivitäten ohne Gürtel gibt. Das es nicht um den Gürtel geht. Tennis Spieler scheren sich nicht wirklich um Gürtel. Die lokale Handball Mannschaft auch nicht. Es geht darum sich in jeder Trainingseinheit oder vielleicht auch jeden Tag etwas zu verbessern.

2. Mehr Verständnis öffnet Türen

Ich vergleiche  Kampfsport, oder generell Bewegung  mit einem Raum. Man sieht sich um, macht es sich drin bequem. Richtet sich ein. Und auf einmal bemerkt man,  dass man das Zimmer auch umräumen kann. Oder entdeckt wie man etwas komplett anders nutzen kann. Und manchmal erkennt man, dass das, was man für einen Einbauschrank gehalten hat eine Tür in einen komplett unbekannten Raum ist. Den man wieder erkunden kann. In dem man sich ausbreiten kann.

Mir ist das schon ein paar mal so gegangen, sehr zum Leidwesen meiner Mitmenschen, die sich dann immer meine Erkenntnisse anhören müssen 🙂

 3. Er fordert

Kampfsport ist fordernd. Es gibt immer einen Bereich, wo man seine Probleme hat. Dehnung. Balance. Geschwindigkeit. Timing. Koordination. Kraft. Wahrnehmung.

Da es hier so viele Aspekte gibt, hat man eigentlich immer was zu tun. Mein Tipp wäre den schwächsten Punkt und den stärksten Punkt immer mit besonderem Augenmerk zu betrachten. Denn so kann man die größte Schwäche mindern. Was einem neue Möglichkeiten öffnet. Und wenn man wirklich schwach in einem Bereich ist, dann sieht man die Verbesserung auch schnell. Was einen wiederum motiviert.