Taekwondo

ist der koreanische Nationalsport. Man sieht im Wettkampf sehr viele, zum Teil spektakuläre Tritttechniken, Schlagtechniken sind eher seltener zu sehen. Der Grund dafür liegt in den Wettkampfregeln.

Gewertet werden nur Treffer, die beim Gegner auch Wirkung erzielen. Der Körper ist durch eine gepolsterte Weste geschützt, Schläge zum Kopf sind verboten. Dadurch sind harte Tritte zum Körper und natürlich auch zum Kopf die beste Methode um einen Kampf für sich zu entscheiden. Diese Regeln gelten für das “olympische” Taekwondo (World Taekwondo Federation-Regeln).

Die Regeln der International Taekwondo Federation sind ähnlich, unterscheiden sich aber in ein paar Punkten. Zum einen fällt die Schutzweste weg. Schläge zum Kopf sind erlaubt. Allerdings geben auch hier die Regeln Anreize die Beine stärker zu nutzen. Während Treffer mit der Hand immer nur einen Punkt geben, gibt jeder Tritt zum Körper 2 Punkte. Ein Tritt zum Kopf wird mit 3 Punkten belohnt.

Die meisten verbinden Taekwondo mit akrobatischen, kraftvollen Tritten und spektakulären Bruchtests. Darüber hinaus gehören auch Formen und Selbstverteidigungstraining zum normalen Programm einer Taekwondoschule.

Eskrima

ist eine philippinische Kampfkunst.  Zusammen mit Arnis und Kali werden diese Stile daher gerne als FMA (Filipino Martial Arts) bezeichnet. Eskrima, Kali und Arnis zeichnet aus, dass sie vom bewaffneten Kampf ausgehen. Im Training wird in erster Linie ein etwa 60-70cm langer Stock aus Rattanholz eingesetzt.

Die gelernten Techniken und Prinzipien werden dann aber auch waffenlos umgesetzt. Die Idee ist, dass man sich mit einer Waffe einfacher verteidigen kann also ohne.

Bekannte Varianten sind Balintawak, Doce Pares Eskrima, Modern Arnis,  Pekiti Tirsia Kali, Inosanto Kali und Kombatan Arnis (ohne besondere Reihenfolge).

Kendo

ist japanisch für “Der Weg des Schwertes.” Im modernen Kendo wird in erster Linie mit dem Shinai, einem aus 4 Bambuslamellen gefertigten Übungsschwert trainiert. Die Grundtechniken im Kendo sind

  • Der Schlag zum Kopf (Men)
  • Der Schlag zum Handgelenk (Kote)
  • Der Schlag zum Bauch (Do)
  • Der Stoß zur Kehle (Tsuki)

Ein Schlag wird im Kendo nur gewertet wenn er überzeugend wirkt. Dies beinhaltet in der Regel Körpereinsatz und Kampfschrei.

Das Kendo Training besteht in der Regel aus dem Üben der Grundschläge (Kihon), dem Üben der Bewegungen (Kata) und dem Wettkampf (Shiai).

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